Beate Uhse AG – Turnaround durch mehr Sex (DE0007551400 / 755140)

May 2nd, 2008 | By Mahalakshmi | Category: Aktien

“Sex sells” – Beate Uhse ist kein guter Beweis für diese These. Der Aktienkurs der Beate Uhse AG (ISIN: DE0007551400 WKN: 755140) fällt seit dem Börsengang kontinuierlich. Ob die aktuellen niedrigen Notierungen zum Einstieg in die Sexbranche blasen bzw. ob die kürzlich erfolgte Kapitalerhöhung Viagra für den Kursanstieg sein könnte, soll Gegenstand von diesem kurzen “Sexreport” betreffend die Aktie der Beate Uhse AG sein:

Unternehmensprofil Beate Uhse AG ISIN: DE0007551400 WKN: 755140 (Stand: 25.02.2008)

Die Beate Uhse Unternehmensgruppe ist mit Niederlassungen in 15 Ländern auf 60 Märkten aktiv und mit einem Umsatz von 271 Mio. Euro Marktführer im Erotik-Business. Die Produkte werden über den Großhandel, im Versand und Einzelhandel sowie über das Internet vertrieben. Mit rund 300 Shops ist Beate Uhse in elf Ländern präsent. Millionen von Kunden in neun Ländern Europas schätzen den bequemen und anonymen Einkauf über den Versand. www.beate-uhse.com zählt zu den bekanntesten Erotik-Domains für homeshopping und Entertainment.

Mit Beate-Uhse.TV und Blue Movie deckt der Konzern das gesamte Spektrum der Erotik im Fernsehen ab. Rund 1.500 Mitarbeiter sind bei Beate Uhse beschäftigt. Seit 1999 ist Beate Uhse an der deutschen Börse notiert und gehört dem Prime Standard an. Die Vision von Beate Uhse ist, der universelle Anbieter von Sex- und Erotik-Produkten für die ganze Welt zu sein.

Der Konzern ist der Key-Player der Erotikbranche in Europa. Beate Uhse verfolgt eine internationale Expansionsstrategie und will die führende Marktstellung im Handel und Vertrieb von sexy Produkten weiter ausbauen. Aktuell ist der Konzern in 14 Ländern Europas präsent.

In 60 Jahren Firmengeschichte hat sich Beate Uhse Kompetenz und Erfahrung als universeller Anbieter von Sex- und Erotik-Produkten aufgebaut, auf die Millionen von Kunden vertrauen. Die Marke Beate Uhse zählt zu den 50 bekanntesten Marken Deutschlands. Sie steht im Mittelpunkt unserer gesamten Marketing-Aktivitäten.”Sex up your Life” ist das Motto, mit dem Beate Uhse Spaß an Sex und Erotik bieten will – auf der ganzen Welt.

Als einziger Anbieter im Erotik-Business deckt Beate Uhse die gesamte Wertschöpfungskette ab und ist auf allen Vertriebswegen erfolgreich: Einzelhandel (Umsatzanteil ca. 30%), Versand (Umsatzanteil ca. 41%), Großhandel (Umsatzanteil 22%) und Entertainment (Umsatzanteil ca. 7%).

Die Aktionärsstruktur der Beate Uhse AG zum 25.3.2008:

Consipio Holding BV: 29,9%
Rotemund Holding AG 17,3%
Freefloat 52,50%
Eigene gehaltene Anteile ca. 0,4%

Daten zur Aktie: (lt. Website Beate Uhse AG)
Grundkapital: 70.984.696 Euro
Buchwert zum 31.12.2007: ca. 1,10 Euro/Aktie

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Eine Analysteneinschätzung von 10.4.2008:

Frankfurt (aktiencheck.de AG) – Der Analyst von Independent Research, Stefan Röhle, stellt die Coverage für die Beate Uhse-Aktie (ISIN DE0007551400/ WKN 755140) ein. Das Unternehmen habe seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 vorgelegt. So habe der Umsatz mit 268,04 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau gelegen. Das EBT habe sich auf -7,90 Mio. Euro belaufen, welches vor allem durch Restrukturierungsaufwendungen belastet worden sei. Auf bereinigter, operativer Basis habe Beate Uhse besser als von den Analysten erwartet abgeschnitten. Das Unternehmen habe im Februar eine Kapitalerhöhung durchgeführt, wodurch die Finanzverbindlichkeiten restrukturiert worden seien. Consipio Holding sei inzwischen mit 29,9% an Beate Uhse beteiligt, wodurch auch eine Übernahme möglich erscheine. Die Analysten von Independent Research stellen die Coverage für die Beate Uhse-Aktie ein. Dies stelle keine Wertung der aktuellen Unternehmensentwicklungen bzw. der zukünftigen Strategie dar. In ihrer letzten Studie vom 22.11.2007 hätten die Analysten den Titel mit “kaufen” und einem Kursziel von 3,70 Euro eingestuft. (Analyse vom 10.04.2008)

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Folgende ausgewählte Pressemeldungen wurden in der letzten Zeit publiziert und wecken Hoffnung auf den Turnaround:

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Beate Uhse AG / Jahresergebnis

31.03.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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2007: Stabile Umsätze – Ertragslage von Restrukturierung beeinträchtigt

2008: Wende eingeleitet – Digitalisierung des Vertriebs

Hamburg, 31. März 2008. Der Erotikkonzern Beate Uhse packt mit Ehrgeiz und
Elan seine Zukunftspläne an. Mit neuen Strukturen und kundenorientierten
Programmen will das Unternehmen den Markt und die Kunden von morgen erobern
und seine führende Stellung in einer vom Wandel geprägten Branche weiter
ausbauen. ‘Mit unseren umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen haben wir
den Grundstein für die weitere Expansion gelegt’, so Vorstandssprecher Otto
Christian Lindemann zur Planung. Die Neuausrichtung des Filialnetzes auf
zwei Shop-Konzepte, die Ausweitung der europaweiten Präsenz und der Ausbau
des e-commerce sowie der exklusive Vertrieb von hochwertigen Produktlinien
über die eigenen Absatzkanäle sind die Eckpfeiler der strategischen Pläne,
mit denen sich der Erotikkonzern für die Zukunft rüstet. Dabei setzt der
Konzern auf die Reputation seiner starken Marke, deren Image modernisiert
und aufgewertet wird. Während 2007 die Erträge wesentlich vom
Restrukturierungsaufwand geprägt waren, will Beate Uhse ab 2008 an die
Wachstumskurve der letzten Jahre anknüpfen.

Versand – Ausbau des e-commerce

Der umsatzstärkste Geschäftsbereich des Konzerns kurbelte die Geschäfte zum
Weihnachtsgeschäft weiter an. Der erstmalige Einsatz eines doppelt so
starken Katalogs zahlte sich mit einem 50prozentigen Umsatzplus aus. Der
Gesamtumsatz wurde mit 109,2 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau
gehalten. Aufgrund höherer Aufwendungen zur Serviceoptimierung lag das
Vorsteuerergebnis bei einem Minus von 1,6 Mio. Euro. Mit dem modernen
Logistik-Zentrum in Walsoorden (Niederlande) hat der Versand die
Kapazitäten zur Expansion geschaffen. 2008 soll in den Ausbau des
e-commerce und in die weitere Verbesserung der Abläufe investiert werden,
um Kunden zu gewinnen und sie schnell und effizient zu bedienen. Vor allem
mit homeshopping-Portalen im Internet, die maßgeschneidert und individuell
auf neue Zielgruppen in ganz Europa zugeschnitten sind, sollen
Erotikkonsumenten in ganz Europa angesprochen werden.

Einzelhandel – Fokussierung auf zwei Shoptypen

Die knapp 300 Shops, die in Eigenregie oder Lizenz in elf Ländern Europas
geführt werden, werden nach einer intensiven Analyse nach den Bedürfnissen
des Kunden von morgen ausgerichtet. Das Filialnetz wird in Zukunft aus zwei
Shoptypen bestehen: Premium-Erotikshops für die wachsende Zielgruppe der
Frauen und Pärchen, die in einem stilvollen Ambiente einkaufen möchten und
sich für hochwertige Sexspielzeuge und extravagante Dessous interessieren.
Vorreiter für dieses Konzept ist der Anfang 2007 in der Münchner City
eröffnete Flagship-Store, nach dessen Vorbild bereits zwei weitere Shops in
Dortmund und Passau umgebaut wurden. Das zweite Shop-Konzept – die in
Gewerbegebieten und an Autobahnausfahrten angesiedelten Fun Center -
richtet sich an eine überwiegend männliche Kundschaft, die neben dem
Produkt-Angebot auch erotische Unterhaltung in Form von Filmen und Kinos
sucht. Shops, die in keines der beiden Konzepte passen, aber aufgrund ihrer
Stammkundschaft durchaus ihre Marktberechtigung haben, werden als no names
weiterführt. Unrentable Shops hingegen werden geschlossen. Das DVD Geschäft
, das unter dem Preisverfall leidet, wird peu à peu durch die
Sortimentserweiterung um innovative Produkte rund um das Thema Erotik
ersetzt. Damit werden die Shops zu einer attraktiven Shoppingadresse für
völlig neue Konsumenten. 2007 blieben die Einzelhandels-Umsätze mit 82,7
Mio. Euro noch leicht unter dem Vorjahr zurück, das Vorsteuerergebnis wurde
mit einem Minus von 4,0 Mio. Euro abgeschlossen, was hauptsächlich auf die
Restrukturierung zurückzuführen ist.

Entertainment – digitale Handelsplattform

Die Internationalisierung der erfolgreichen Streaming-Plattform MovieOn,
über die im Internet erotische Filme einzeln oder im Abonnement abgerufen
werden können, hat für positive Impulse im Entertainment-Bereich des
Konzerns gesorgt. Mittlerweile ist das Angebot nicht nur in Deutsch,
sondern auch in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
und Holländisch verfügbar. Dabei können die User auf ein immer aktuelles
Programm zugreifen, das Filme auch in HD-Qualität beinhaltet. Weiter
ausgebaut wurde das Kooperationsgeschäft, indem gewerblichen Kunden
Dienstleistungen und erotischer Content zur Weitervermarktung zur Verfügung
gestellt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund eines verstärkten
Wettbewerbs und frei verfügbaren Content-Angeboten im Internet ist die
positive Entwicklung dieses kleinen, jedoch ertragsstarken
Geschäftsbereichs besonders bemerkenswert. Das Vorsteuerergebnis
verbesserte sich um 4,1 Prozent auf 3,1 Mio. Euro, und die Umsätze stiegen
auf 16,3 Mio. Euro. Die Zukunft liegt im digitalen Handel von Filmen auf
allen modernen Kanälen wie VoD, Handheld, Web 2.0 über das klassische
Internet hinaus, das zur Plattform für die Vertriebskanäle Versand und
Einzelhandel ausgebaut wird.

Großhandel – Marktführerschaft ausgebaut

Im Großhandel konnte der Preisverfall der DVDs, die früher zur
margenträchtigsten Produktgruppe zählten, durch den Ausbau erfolgreicher
Eigenlabels bei den Toys und einem stärkeren Wäscheangebot kompensiert
werden. Sich mit eigenen Produkt-Marken, die in Kooperation mit führenden
Herstellern produziert werden, auch im Großhandel zu positionieren, hat
sich als richtige Strategie erwiesen. Bestes Beispiel: Die 2005 unter der
Marke ToyJoy eingeführte Sexspielzeug-Serie, die inzwischen zum Bestseller
des 20.000 Artikel großen Sortiments zählt. Beim Umsatz legte der
Großhandel um 9,3 Prozent auf 59,8 Mio. Euro zu, der Ertrag verringerte
sich auf 0,8 Mio. Euro. Ursache sind die Kosten für den Aufbau einer
besonders hochwertigen Sextoy-Kollektion, die speziell für die Beate Uhse
Gruppe unter Regie des Großhandels entwickelt wird. Mae B. ist das erste
Produktlabel, das exklusiv nur bei Beate Uhse und über alle
Vertriebsschienen hinweg vermarktet wird. Und: Mae B. ist die erste
Sexspielzeug-Serie mit TÜV-Prädikat. Damit setzt Beate Uhse völlig neue
Qualitätsstandards im Erotik-Markt. Nach ihrer Markteinführung im April
2008 soll die Linie ständig um weitere Innovationen ergänzt werden.

Beate Uhse richtet sich neu aus – digitaler Marktplatz für Erotik
Mit 268 Mio. Euro blieben die Konzern-Umsätze in 2007 konstant, maßgeblich
getragen von Großhandel und Entertainment. Die Erträge hingegen wurden
durch die Aufwendungen für das Restrukturierungsprogramm in Höhe von 13,2
Mio. Euro negativ beeinflusst, so dass beim Ergebnis vor Steuern ein Minus
von 7,9 Mio. Euro verbucht werden musste. Ohne den Restrukturierungsaufwand
wäre ein positives Ergebnis von 5,3 Mio. Euro erwirtschaftet worden. ‘Dies
war zwar eine bittere Pille, aber sie wird Beate Uhse fit für die Zukunft
machen’, davon ist Lindemann überzeugt, ‘wir richten unser Unternehmen auf
eine sich wandelnde Gesellschaft aus, in der Erotik einen höheren, von
Tabus befreiten Stellenwert erhält.’ Allein in Deutschland wird das
künftige Potenzial auf 25 Millionen Konsumenten geschätzt, so der
Trendforscher Matthias Horx in seiner Studie ‘Sexstyles 2010′. Bei der
Erschließung dieser Kundengruppen nutzt Beate Uhse den Trend zum medialen
Sex und wird sich mehr und mehr zum digitalen Marktplatz für Erotik
entwickeln.

Mit seiner starken Marke Beate Uhse, seinem breiten Distributionsnetz über
alle Kanäle und einer modernen Logistik hat der Erotikkonzern ein stabiles
Fundament, um seine Wachstums- und Zukunftspläne umzusetzen. Mit der Anfang
März erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung, aus der dem Unternehmen
24,9 Mio. Euro netto zuflossen, wurde zudem die wirtschaftliche Basis
geschaffen.

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Der neue Vorstand kauft selber Aktien – ein gutes Signal wenn es Insiderkäufe gibt:

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

Directors’-Dealings-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich.
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Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: van der Hooft
Vorname: Serge
Firma: Beate Uhse AG

Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0007551400
Geschäftsart: Kauf
Datum: 14.03.2008
Kurs/Preis: 1,15
Währung: EUR
Stückzahl: 1740000
Gesamtvolumen: 2001000,00
Ort: ausserbörslich

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen

Emittent: Beate Uhse AG
Gutenbergstraße 12
24941 Flensburg
Deutschland
ISIN: DE0007551400
WKN: 755140

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Anmerkung Aktien-Gewinn:

In dieser Pressemeldung wird von “einer erfolgreichen Platzierung einer Kapitalerhöhung” gesprochen – eine Pleite ist daher vorläufig abgewehrt:
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DGAP-News: Kapitalerhöhung erfolgreich platziert: Beate Uhse erzielt einen Gesamtnettoerlös von 24,9 Mio. EUR

Beate Uhse AG / Kapitalerhöhung

04.03.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Flensburg, 4. März 2008 – Die Kapitalerhöhung der Beate Uhse AG (ISIN
DE0007551400) wurde nach dem gestrigen Ende der Bezugsfrist erfolgreich
abgeschlossen. Die Aktionäre hatten die Möglichkeit, für jeweils zwei
bestehende Aktien eine neue Aktie (Bezugsverhältnis 2:1) zum Bezugspreis
von 1,15 EUR je neuer Aktie zu beziehen. ‘Unser Angebot wurde von unseren
bestehenden Aktionären, aber auch von neuen Investoren äußerst positiv
aufgenommen’, zeigte sich Otto Christian Lindemann, Vorstandssprecher der
Beate Uhse AG, zufrieden. Insgesamt platzierte die mit der Transaktion
beauftragte DZ BANK AG 23.661.000 neue auf den Inhaber lautende Aktien, so
dass sich das Grundkapital der Gesellschaft nach Abschluss der
Kapitalerhöhung aus 70.984.696 auf den Inhaber lautenden Aktien
zusammensetzt. Der Altaktionär Consipio Holding BV hat seine Bezugsrechte
in vollem Umfang ausgeübt und damit ein deutliches Zeichen des Vertrauens
in die Chancen der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens gesetzt.
Sobald die Stimmrechtsmitteilungen der Aktionäre vorliegen, wird die
Aktionärsstruktur aktualisiert.

Beate Uhse fließt aus der Transaktion ein Gesamtnettoerlös von rund 24,9
Mio. EUR zu. ‘Wir verfügen jetzt über die Basis, unser umfangreiches
Restrukturierungsprogramm fortzusetzen und unser Geschäft konsequent auf
den Wandel im Erotikmarkt einzustellen’, erläuterte Lindemann. Der
Erotikmarkt ist geprägt von einer geänderten Wertevorstellung in der
Gesellschaft, die immer offener mit dem Thema Sex und Erotik umgeht. Dies
erschließt der Erotikbranche nach Ansicht von Beate Uhse zusätzliche
Zielgruppen, die Beate Uhse durch ein klar fokussiertes Shopkonzept sowie
hochwertige Erotik-Produkte unter eigenem Label erschließen will. Diese
strategische Neuausrichtung soll die Marktposition in den bestehenden
europäischen Märkten stärken und darüber hinaus dazu dienen, die gezielte
Expansion in attraktive osteuropäische Länder zu intensivieren.

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Folgende Stories über die Beate Uhse AG wurden gefunden:

Ende März 2008:

Der Erotikkonzern Beate Uhse will seine Marke “entschmuddeln”, die Filialen auf Vordermann bringen und das Internet-Geschäft ausbauen.

So sollen neue Kunden angelockt und der Umsatz angekurbelt werden, wie der Vorstandschef der Beate Uhse AG, Otto Christian Lindemann, am Montag in Hamburg ankündigte. Für die Restrukturierungsmaßnahmen hat sich das Unternehmen über eine Kapitalerhöhung 25 Millionen Euro beschafft. “Wir wollten reinen Tisch machen”, sagte Lindemann. 2007 wies das Unternehmen wegen der Neuausrichtung einen Verlust vor Steuern von 7,9 Millionen Euro aus nach 12 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr. Der Konzernumsatz war mit 268 (271) Millionen Euro rückläufig.

“Wir müssen auf Läden setzen, um Erotik erlebbar zu machen”, sagte Lindemann zu Spekulationen, das Unternehmen könne sich von seinem Filialnetz trennen, um wieder auf Kurs zu kommen. Von den 300 eigenen und in Franchise betriebenen Läden sollen in diesem Jahr bis zu 40 geschlossen und gleichzeitig etliche umgebaut werden, um sie für die neue Strategie anzupassen: Im Premium-Store sollen neue Kundengruppen einkaufen, in Läden in Gewerbegebieten weiterhin die männliche “hardcore”-Klientel. Beate Uhse sieht den Erotikmarkt im Wandel und setzt auf Zielgruppen wie junge Paare oder genussvolle Sexliebhaber, die für anspruchsvollere Liebesspielzeuge, Wellness- Produkte und Dessous Geld ausgeben wollen. Eine differenzierte Kundenansprache solle durch eine “vernünftigere Aufteilung” der rund 60 Millionen Euro Werbegelder (inklusive Kataloge) erfolgen.

Wichtigster Umsatztreiber bleibt laut Lindemann der Versandhandel, der mit rund 110 Millionen Euro Umsatz knapp doppelt so viel einbringt wie der Einzelhandel. “Im Internet waren wir nicht profihaft genug unterwegs”, räumte der Manager ein. Er kündigte mehr Online-Shops und -Inhalte an, ohne Details zu nennen. Angesichts des frei verfügbaren Angebots von Erotikfilmen im Netz erwartet Lindemann, dass sich der Umsatzanteil dieser Produkte von ehemals 60 Prozent bei knapp einem Drittel einpendeln wird. Bei einer genauen Geschäftsprognose 2008 hielt sich der Vorstandschef zurück, die ersten beiden Monate seien nach Plan verlaufen: “2009 wird es richtig abgehen.”

Belastet wird die Entwicklung des Unternehmens nach Angaben des Managements auch dadurch, dass Aktionär Ulrich Rotermund, Sohn der 2001 gestorbenen Firmengründerin Beate Uhse, seinen Anteil von 17,3 Prozent (Rotermund Holding) trotz Ankündigung bisher nicht verkaufen konnte. “Ich denke, dass wir zu einer zeitnahen Lösung kommen werden”, sagte Lindemann. Weiterer Großaktionär ist die niederländische Investmentgesellschaft Consipio Holding BV (29,9 Prozent). Der Kurs der Aktie ist in den Keller gerutscht und liegt bei rund 1,30 Euro.

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Bilanz Millionenverluste – Beate Uhse schließt 40 Sexshops
Verbleibende Läden werden umgestaltet. Premiumfilialen sollen vor allem Frauen anlocken. Fun Center an Autobahnen.

Hamburg – Der Erotikkonzern Beate Uhse hat im Geschäftsjahr 2007 rote Zahlen geschrieben. Das Konzernergebnis nach Steuern lag bei minus 13,2 Millionen Euro. Die Umsätze fielen von 271 Millionen Euro auf 268 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 12,0 Millionen Euro erwirtschaftet. “Der Grund für dieses negative Ergebnis sind Investitionen und der Umbau des Unternehmens, den wir 2007 begonnen haben”, sagte Vorstandssprecher Otto Christian Lindemann.

Beate Uhse habe in der Vergangenheit zu spät auf Trends und Entwicklungen reagiert. “Unsere Läden waren nicht mehr zeitgemäß”, so Lindemann. So will das Unternehmen künftig stärker auf edlere Läden und den Internetverkauf setzen. Der Ausbau des Internetgeschäfts und verstärkte Werbung sollen den Anteil am Versandhandel steigern. Das Ziel: Neue Kunden anlocken und den Umsatz ankurbeln. Das Geld für die Restrukturierungsmaßnahmen hat sich das Unternehmen durch eine Kapitalerhöhung von 25 Millionen Euro beschafft. “Wir wollten reinen Tisch machen”, sagte der Vorstandschef.

So werden viele der 300 Läden des Unternehmens umgestaltet, die unter Eigenregie oder Lizenz in elf Ländern Europas geführt werden. Künftig soll es nur noch zwei Shoptypen geben: Premiumerotikläden, in denen neue Kundengruppen einkaufen sollen, wie beispielsweise Frauen. Die sogenannten Fun Center, die in Gewerbegebieten und an Autobahnausfahrten angesiedelt sind, sollen weiterhin die männlichen Stammkunden ansprechen. Beate Uhse sieht den Erotikmarkt im Wandel und setzt auf Zielgruppen wie junge Paare oder genussvolle Sexliebhaber, die für anspruchsvolles Liebesspielzeug, Wellnessprodukte und Dessous Geld ausgeben wollen. “Wir müssen auf Läden setzen, um Erotik erlebbar zu machen”, sagte Lindemann zu Spekulationen, das Unternehmen könne sich von seinem Filialnetz ganz trennen, um wieder auf Kurs zu kommen. In diesem Jahr sollen allerdings noch etwa 40 nicht mehr zeitgemäße Läden geschlossen werden.

Belastet wird die Entwicklung des Unternehmens mit Sitz in Flensburg derzeit auch dadurch, dass Aktionär Ulrich Rotermund, Sohn der 2001 verstorbenen Firmengründerin Beate Uhse, seinen Anteil von 17,3 Prozent trotz Ankündigung nicht verkaufen konnte. “Ich denke, dass wir zu einer zeitnahen Lösung kommen werden”, so Lindemann. Der Kurs der Aktie liegt derzeit bei rund 1,30 Euro.

Aus diesem Grund wagte Lindemann auch nur eine verhaltende Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Ziel sei es, ein leichtes Umsatzplus zu erwirtschaften. “Wir rechnen zudem ganz klar wieder mit einem Gewinn, denn die Maßnahmen sollten spätestens im zweiten Halbjahr greifen.” Wie groß der allerdings ausfalle, wollte er nicht sagen. Die ersten beiden Monate seien jedoch nach Plan verlaufen. “2009 wird es dann wieder endlich richtig abgehen.”

1. April 2008
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Die Charts zur Aktie Beate Uhse AG ISIN: DE0007551400 WKN: 755140:

Ewiger Chart Aktie Beate Uhse AG:

Aktie Beate Uhse AG ISIN: DE0007551400 WKN: 755140

1-Monatschart Beate Uhse AG:

Aktie Beate Uhse AG ISIN: DE0007551400 WKN: 755140

Intradaychart Beate Uhse AG:

Aktie Beate Uhse AG ISIN: DE0007551400 WKN: 755140

FLENSBURG (dpa-AFX) – Im Aktionärskreis des Erotik-Unternehmens Beate Uhse sind
größere Veränderungen eingetreten. Reuben Rotermund, ein Enkel der
Firmengründerin Beate Uhse, hat sich von knapp zehn Prozent der Anteile an dem
Unternehmen getrennt. Die Aktien wurden von der UniCredit- Tochter
HypoVereinsbank übernommen, die nun nach einer Stimmrechtsmitteilung 9,84
Prozent an der Beate Uhse AG hält. Die Bank bestätigte die Transaktion, wollte
sich aber zu den Hintergründen nicht näher äußern. Hauptaktionär bei Beate Uhse
ist die holländische Consipio Holding AG, die der Familie des Aufsichtsrats
Gerard Cok zuzuordnen ist. Die Rotermund Holding AG mit Sitz in Liechtenstein
hält noch 7,43 Prozent an Beate Uhse.

Ein Mitglied der Familie Rotermund oder die Holding waren am Montag für eine
Stellungnahme nicht erreichbar. Ulrich Rotermund, der Sohn der Firmengründerin,
hatte nach dem Börsengang 1999 gemeinsam mit seinem Steuerberater Richard
Orthmann noch starken Einfluss genommen. Der Wahlschweizer steht nach wie vor
dem Aufsichtsrat der AG vor, wollte sich aber bereits seit 2007 von seinen
Anteilen trennen. Die Suche nach einem Investor, der das Unternehmen aktiv
begleitet, hatte jedoch keinen Erfolg. In der Zwischenzeit verfiel der
Aktienkurs, weil das Unternehmen mit immer neuen Problemen auf dem Erotik-Markt
kämpfte und 2007 in die Verlustzone rutschte. Mittlerweile ist die Aktie nur
noch etwa einen Euro wert.

Die AG selbst sei nicht von Finanzproblemen betroffen, sagte eine Sprecherin.
Durch eine Kapitalerhöhung sind dem Unternehmen in diesem Jahr knapp 25
Millionen Euro zugeflossen und der Großaktionär Consipio hat seinen Anteil auf
knapp 30 Prozent aufgestockt. Damit lasse sich ein ambitioniertes
Zukunftsprogramm starten, das ab 2009 zu einer durchgreifenden Besserung des
Unternehmenserfolges führen werde. Dazu gehöre die Neuausrichtung des
Filialnetzes auf zwei Shop- Konzepte, die Ausweitung der europaweiten Präsenz
und der Ausbau des e-commerce sowie der exklusive Vertrieb von hochwertigen
Produktlinien über die eigenen Absatzkanäle. Beate Uhse gehört nach wie vor zu
den bekanntesten Markennamen in Deutschland./gi/DP/he (20.7.2008)

Fazit:

Aktie beobachten, Kursanstieg abwarten, dann erst einsteigen. Nur etwas für mutige Spekulanten die Kraft ihrer finanziellen Potenz einen (wahrscheinlichen) Totalverlust verkraften können…

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