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	<title>Comments on: Turnaround &#8211; Insiderkäufe bei SCM MICROSYSTEMS INC US7840181033</title>
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	<description>An der Börse mit Aktien Gewinn machen - durch gut recherchierte Informationen über profitable Aktien, Zertifikate, Investmentfonds, Anleihen, Gold, Rohstoffe etc. ist ein Aktiengewinn leichter möglich</description>
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		<title>By: Mahalakshmi</title>
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		<dc:creator>Mahalakshmi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 23:44:23 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, 

könnt ihr ev. folgende Nebenwerte analysieren? Klingt interessant...

lg
M.

Die abgelaufenen zwölf Monate waren ganz klar ein Jahr der Blue Chips. Die großen Standartwerte im DAX legten per Saldo 22,0 Prozent zu. Die Top-Nebenwerte im MDAX schafften dagegen nur ein bescheidenes Plus von 4,5 Prozent. Völlig vernachlässigt wurden aber die kleineren Firmen, die Small und Micro Caps. Im SDAX gab es nämlich auf Jahressicht einen Kursrückgang um 7,1 Prozent. Im Entry Standard, einem Marktsegment, dass vor allem kleinen Firmen den Gang an den öffentlichen Kapitalmarkt erleichtern soll, gab es mit –23,9 Prozent ein regelrechtes Kursgemetzel.

Viele Leser des Nebenwerte Daily fragen mich regelmäßig per E-Mail ob sie nicht besser einen Bogen um kleinere Firmen machen sollten. Ich kann Ihnen nur sagen: Auf keinen Fall! Es gibt eben Zyklen an der Börse. Nicht nur ein Auf und Ab. Nein! Es gibt Phasen, da laufen die großen Titel besser, es gibt Phasen, da haben die Nebenwerte die Nase vorn. Nachdem die Aktien aus MDAX und SDAX zwischen Ende 2002 und Mitte 2007 mit Gewinnen von über 200 Prozent einen wahren Boom erlebten und den DAX in dieser knapp fünfjährigen Frist bei der Performance im Maximum um mehr als 100 Prozentpunkte hinter sich ließen, erleben wir jetzt eben seit einigen Quartalen einen klaren Favoritenwechsel hin zu den schwergewichtigen Firmen.

Wie lange das noch so weiter gehen wird, kann ich Ihnen nicht sagen. Das kann wahrscheinlich überhaupt kein Börsianer mit Sicherheit vorhersagen. Eins ist aber eindeutig: Der Boom bei Blue Chips wird derzeit vor allem von ausländischen institutionellen Anlegern angefeuert. Hier gibt es massenhaft Zuflüsse aus dem Dollarraum. Das treibt die Kurse. Kleine Aktien sind für dieses Klientel, dass mit großen Milliarden-Euro-Beträgen jongliert, völlig uninteressant. Bei kleinen Aktien hält sich zur Zeit aber noch deren Käuferschicht vorsichtig zurück: der Privatanleger.

Die Zahlen des Bundesverband Investment und Asset Management BVI sind eindeutig: Im November beispielsweise gab es Mittelabflüsse aus Aktienfonds in Deutschland in Höhe von 0,8 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr bis einschließlich November 2007 summierten sich die Abflüsse aus Aktienfonds damit auf 14,6 Milliarden Euro! Der große Gewinner waren Geldmarktfonds mit Zuflüssen von 26,4 Milliarden Euro.

Kleinanleger haben derzeit offensichtlich kein Vertrauen in den Aktienmarkt oder sehen woanders bessere Perspektiven.

Darunter litten 2007 wie gesagt nicht nur die kleinen Firmen, sondern ganz besonders Unternehmen der Beteiligungsbranche. Hier gibt es etliche Unternehmen, die trotz profitabler Geschäfte sogar noch mit einem deutlichen Abschlag zum Nettovermögen gehandelt werden. Meiner Einschätzung nach sind hier unter anderem viel zu billig: DeTeBe Deutsche Technologie Beteiligungen (WKN 663706), Heliad Equity Partners (WKN 604729), UCA (WKN 701200) oder der Portfolio-Manager Value Holdings AG (WKN 760040).

Aber auch in anderen Branchen gibt es im Bereich der Nebenwerte reihenweise Schnäppchenpreise. Eine Sixt (WKN 723133) bekommen Sie wohl für ein 6er-KGV und eine Dividendenrendite um fünf Prozent. Der Sitzhersteller Grammer (WKN 589540) brachte zwar vor kurzem eine Gewinnwarnung. Doch ein KGV um zehn und sechs Prozent Dividendenrendite sollten dennoch drin sein. Bei diesem Autozulieferer sehe ich bei der aktuell niedrigen Bewertung eindeutig mehr Chancen als Risiken. Günstig ist auch Hansen Sicherheitstechnik (WKN HAST00). Der Spezialist im Bereich Sicherheitstechnik für den Bergbau wächst stark und lässt nur ein einstelliges KGV erwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>könnt ihr ev. folgende Nebenwerte analysieren? Klingt interessant&#8230;</p>
<p>lg<br />
M.</p>
<p>Die abgelaufenen zwölf Monate waren ganz klar ein Jahr der Blue Chips. Die großen Standartwerte im DAX legten per Saldo 22,0 Prozent zu. Die Top-Nebenwerte im MDAX schafften dagegen nur ein bescheidenes Plus von 4,5 Prozent. Völlig vernachlässigt wurden aber die kleineren Firmen, die Small und Micro Caps. Im SDAX gab es nämlich auf Jahressicht einen Kursrückgang um 7,1 Prozent. Im Entry Standard, einem Marktsegment, dass vor allem kleinen Firmen den Gang an den öffentlichen Kapitalmarkt erleichtern soll, gab es mit –23,9 Prozent ein regelrechtes Kursgemetzel.</p>
<p>Viele Leser des Nebenwerte Daily fragen mich regelmäßig per E-Mail ob sie nicht besser einen Bogen um kleinere Firmen machen sollten. Ich kann Ihnen nur sagen: Auf keinen Fall! Es gibt eben Zyklen an der Börse. Nicht nur ein Auf und Ab. Nein! Es gibt Phasen, da laufen die großen Titel besser, es gibt Phasen, da haben die Nebenwerte die Nase vorn. Nachdem die Aktien aus MDAX und SDAX zwischen Ende 2002 und Mitte 2007 mit Gewinnen von über 200 Prozent einen wahren Boom erlebten und den DAX in dieser knapp fünfjährigen Frist bei der Performance im Maximum um mehr als 100 Prozentpunkte hinter sich ließen, erleben wir jetzt eben seit einigen Quartalen einen klaren Favoritenwechsel hin zu den schwergewichtigen Firmen.</p>
<p>Wie lange das noch so weiter gehen wird, kann ich Ihnen nicht sagen. Das kann wahrscheinlich überhaupt kein Börsianer mit Sicherheit vorhersagen. Eins ist aber eindeutig: Der Boom bei Blue Chips wird derzeit vor allem von ausländischen institutionellen Anlegern angefeuert. Hier gibt es massenhaft Zuflüsse aus dem Dollarraum. Das treibt die Kurse. Kleine Aktien sind für dieses Klientel, dass mit großen Milliarden-Euro-Beträgen jongliert, völlig uninteressant. Bei kleinen Aktien hält sich zur Zeit aber noch deren Käuferschicht vorsichtig zurück: der Privatanleger.</p>
<p>Die Zahlen des Bundesverband Investment und Asset Management BVI sind eindeutig: Im November beispielsweise gab es Mittelabflüsse aus Aktienfonds in Deutschland in Höhe von 0,8 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr bis einschließlich November 2007 summierten sich die Abflüsse aus Aktienfonds damit auf 14,6 Milliarden Euro! Der große Gewinner waren Geldmarktfonds mit Zuflüssen von 26,4 Milliarden Euro.</p>
<p>Kleinanleger haben derzeit offensichtlich kein Vertrauen in den Aktienmarkt oder sehen woanders bessere Perspektiven.</p>
<p>Darunter litten 2007 wie gesagt nicht nur die kleinen Firmen, sondern ganz besonders Unternehmen der Beteiligungsbranche. Hier gibt es etliche Unternehmen, die trotz profitabler Geschäfte sogar noch mit einem deutlichen Abschlag zum Nettovermögen gehandelt werden. Meiner Einschätzung nach sind hier unter anderem viel zu billig: DeTeBe Deutsche Technologie Beteiligungen (WKN 663706), Heliad Equity Partners (WKN 604729), UCA (WKN 701200) oder der Portfolio-Manager Value Holdings AG (WKN 760040).</p>
<p>Aber auch in anderen Branchen gibt es im Bereich der Nebenwerte reihenweise Schnäppchenpreise. Eine Sixt (WKN 723133) bekommen Sie wohl für ein 6er-KGV und eine Dividendenrendite um fünf Prozent. Der Sitzhersteller Grammer (WKN 589540) brachte zwar vor kurzem eine Gewinnwarnung. Doch ein KGV um zehn und sechs Prozent Dividendenrendite sollten dennoch drin sein. Bei diesem Autozulieferer sehe ich bei der aktuell niedrigen Bewertung eindeutig mehr Chancen als Risiken. Günstig ist auch Hansen Sicherheitstechnik (WKN HAST00). Der Spezialist im Bereich Sicherheitstechnik für den Bergbau wächst stark und lässt nur ein einstelliges KGV erwarten.</p>
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