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	<title>Comments on: AT&amp;S AUSTRIA TECHN.&amp;SYSTEMT.AG &#8211; Aktienanalyse und Discountzertifikat</title>
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	<description>An der Börse mit Aktien Gewinn machen - durch gut recherchierte Informationen über profitable Aktien, Zertifikate, Investmentfonds, Anleihen, Gold, Rohstoffe etc. ist ein Aktiengewinn leichter möglich</description>
	<lastBuildDate>Wed,  4 Nov 2009 09:09:45 +0100</lastBuildDate>
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		<title>By: Mahalakshmi</title>
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		<dc:creator>Mahalakshmi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 21:16:41 +0000</pubDate>
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		<description>Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom &quot;Geldanlage-Report&quot; empfehlen die Aktie von AT&amp;S (ISIN AT0000969985/ WKN 922230) zum Kauf. Ein österreichisches Unternehmen, das unter der kontinuierlichen Abwertung der US-Valuta besonders gelitten habe, sei AT&amp;S. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Leoben sei europäischer Marktführer und weltweit einer der leistungsstärksten Leiterplatten-Produzenten. Erklärtes Ziel des Konzerns sei es, bereits in absehbarer Zeit die globale Nummer eins in seinem Bereich zu werden. An Selbstvertrauen mangele es den Verantwortlichen offensichtlich nicht. Allerdings habe man den großen Worten auch Taten folgen lassen. Gegenwärtig verfüge man über insgesamt sechs Produktionsstandorte (drei in Österreich und jeweils einen in Indien, China und Süd Korea). Das letzte Geschäftsjahr habe man mit einem Rekordumsatz von 467 Millionen Euro und einem Gewinn von 1,28 Euro je Anteilschein abgeschlossen. Für dieses Jahr werde ein Netto-Gewinn zwischen 1,60 und 1,70 Euro pro Aktie erwartet. Trotz dieser eigentlich viel versprechenden Aussichten habe das Papier seit Anfang 2007 fast 35 Prozent an Wert verloren. Besorgt hätten sich viele Markt-Teilnehmer insbesondere im Hinblick auf die Umsatzentwicklung gezeigt. Und die Zahlen für das erste Halbjahr 2007/08 hätten gezeigt, dass diese Ängste nicht unbegründet gewesen seien. Im genannten Zeitraum habe das Unternehmen seine Erlöse lediglich um vier Prozent erhöht. Damit seien die durchschnittlichen Analysten-Schätzungen und auch die Erwartungen der Experten deutlich verfehlt worden. Schuld daran sei der schwache &quot;Greenback&quot; gewesen. Im Telekom-Geschäft würden die Hauptkonkurrenten vornehmlich aus Asien kommen. Deren Währungen seien an den US-Dollar gekoppelt, so dass die Dollar-Abwertung für diese Firmen kein allzu großes Problem darstelle. Zudem habe sich das Fehlen großer Montageaufträge negativ ausgewirkt. Umso überraschter seien die Experten da über den bemerkenswerten Gewinnzuwachs gewesen. Der Vorsteuer-Gewinn habe um 27 Prozent auf 23,1 Millionen Euro zugelegt. Unterm Strich sei der Ertrag um 18 Prozent auf 21,6 Millionen oder 0,94 Euro je Aktie gestiegen. Damit erscheine die von der Konzernspitze ausgegebene Gewinnprognose reichlich konservativ. Diesbezüglich seien positive Überraschungen nach dem Dafürhalten der Experten nicht auszuschließen. Die bemerkenswerte gute Ertragsentwicklung verdanke AT&amp;S vor allem der verstärkten Auslagerung der Produktion. So hätten die niedrigen Herstellungskosten in China und Indien für einen unerwartet hohen Anstieg der Gewinn-Margen und damit letztlich auch für bessere Erträge gesorgt. Das Unternehmen habe angekündigt, diese Strategie weiterverfolgen zu wollen. Auf diese Weise möchte man dem eher schwachen Branchenumfeld trotzen. Die anhaltende US-Dollar-Abwertung, sowie die tendenziell sinkenden Preise und die flukturierende Nachfrage vor allem nach High-End-PCBs hätten dafür gesorgt, dass die Gesellschaft auf die Abgabe einer Umsatzschätzung für das Gesamtjahr verzichtet habe. Nach Einschätzung der Experten sei nicht auszuschließen, dass die Erlöse unter dem Niveau von 2006/07 liegen würden, zumal das zweite Halbjahr traditionell nicht zu den besten Monaten zähle. Für das kommende Geschäftsjahr seien die Experten dagegen zumindest moderat positiv bezüglich der Umsatzentwicklung gestimmt, weil mittlerweile eine neue Produktlinie in Shanghai produziert werde. Die nicht gerade übermäßig guten Aussichten würden sich in der aktuell recht niedrigen Bewertung widerspiegeln: Auf Basis der 2007/08er Gewinnschätzung von 1,70 Euro errechne sich ein KGV von gerade einmal neun. Bedenke man ferner, dass die Chancen für ein Übertreffen dieser Prognose ziemlich gut stünden, sei die Aktie gegenwärtig überaus günstig bewertet. Vor dem Hintergrund der guten Marktstellung und eines daraus möglicherweise resultierenden Umsatzanstiegs im nächsten Geschäftsjahr würden die Experten dem Papier auf jeden Fall ein gewisses Aufwärtspotenzial zubilligen. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau können die Experten vom &quot;Geldanlage-Report&quot; daher guten Gewissens zum Kauf der Aktie von AT&amp;S raten. (Analyse vom 04.01.2008) (04.01.2008/ac/a/t)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerbrunn (aktiencheck.de AG) &#8211; Die Experten vom &#8220;Geldanlage-Report&#8221; empfehlen die Aktie von AT&amp;S (ISIN AT0000969985/ WKN 922230) zum Kauf. Ein österreichisches Unternehmen, das unter der kontinuierlichen Abwertung der US-Valuta besonders gelitten habe, sei AT&amp;S. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Leoben sei europäischer Marktführer und weltweit einer der leistungsstärksten Leiterplatten-Produzenten. Erklärtes Ziel des Konzerns sei es, bereits in absehbarer Zeit die globale Nummer eins in seinem Bereich zu werden. An Selbstvertrauen mangele es den Verantwortlichen offensichtlich nicht. Allerdings habe man den großen Worten auch Taten folgen lassen. Gegenwärtig verfüge man über insgesamt sechs Produktionsstandorte (drei in Österreich und jeweils einen in Indien, China und Süd Korea). Das letzte Geschäftsjahr habe man mit einem Rekordumsatz von 467 Millionen Euro und einem Gewinn von 1,28 Euro je Anteilschein abgeschlossen. Für dieses Jahr werde ein Netto-Gewinn zwischen 1,60 und 1,70 Euro pro Aktie erwartet. Trotz dieser eigentlich viel versprechenden Aussichten habe das Papier seit Anfang 2007 fast 35 Prozent an Wert verloren. Besorgt hätten sich viele Markt-Teilnehmer insbesondere im Hinblick auf die Umsatzentwicklung gezeigt. Und die Zahlen für das erste Halbjahr 2007/08 hätten gezeigt, dass diese Ängste nicht unbegründet gewesen seien. Im genannten Zeitraum habe das Unternehmen seine Erlöse lediglich um vier Prozent erhöht. Damit seien die durchschnittlichen Analysten-Schätzungen und auch die Erwartungen der Experten deutlich verfehlt worden. Schuld daran sei der schwache &#8220;Greenback&#8221; gewesen. Im Telekom-Geschäft würden die Hauptkonkurrenten vornehmlich aus Asien kommen. Deren Währungen seien an den US-Dollar gekoppelt, so dass die Dollar-Abwertung für diese Firmen kein allzu großes Problem darstelle. Zudem habe sich das Fehlen großer Montageaufträge negativ ausgewirkt. Umso überraschter seien die Experten da über den bemerkenswerten Gewinnzuwachs gewesen. Der Vorsteuer-Gewinn habe um 27 Prozent auf 23,1 Millionen Euro zugelegt. Unterm Strich sei der Ertrag um 18 Prozent auf 21,6 Millionen oder 0,94 Euro je Aktie gestiegen. Damit erscheine die von der Konzernspitze ausgegebene Gewinnprognose reichlich konservativ. Diesbezüglich seien positive Überraschungen nach dem Dafürhalten der Experten nicht auszuschließen. Die bemerkenswerte gute Ertragsentwicklung verdanke AT&amp;S vor allem der verstärkten Auslagerung der Produktion. So hätten die niedrigen Herstellungskosten in China und Indien für einen unerwartet hohen Anstieg der Gewinn-Margen und damit letztlich auch für bessere Erträge gesorgt. Das Unternehmen habe angekündigt, diese Strategie weiterverfolgen zu wollen. Auf diese Weise möchte man dem eher schwachen Branchenumfeld trotzen. Die anhaltende US-Dollar-Abwertung, sowie die tendenziell sinkenden Preise und die flukturierende Nachfrage vor allem nach High-End-PCBs hätten dafür gesorgt, dass die Gesellschaft auf die Abgabe einer Umsatzschätzung für das Gesamtjahr verzichtet habe. Nach Einschätzung der Experten sei nicht auszuschließen, dass die Erlöse unter dem Niveau von 2006/07 liegen würden, zumal das zweite Halbjahr traditionell nicht zu den besten Monaten zähle. Für das kommende Geschäftsjahr seien die Experten dagegen zumindest moderat positiv bezüglich der Umsatzentwicklung gestimmt, weil mittlerweile eine neue Produktlinie in Shanghai produziert werde. Die nicht gerade übermäßig guten Aussichten würden sich in der aktuell recht niedrigen Bewertung widerspiegeln: Auf Basis der 2007/08er Gewinnschätzung von 1,70 Euro errechne sich ein KGV von gerade einmal neun. Bedenke man ferner, dass die Chancen für ein Übertreffen dieser Prognose ziemlich gut stünden, sei die Aktie gegenwärtig überaus günstig bewertet. Vor dem Hintergrund der guten Marktstellung und eines daraus möglicherweise resultierenden Umsatzanstiegs im nächsten Geschäftsjahr würden die Experten dem Papier auf jeden Fall ein gewisses Aufwärtspotenzial zubilligen. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau können die Experten vom &#8220;Geldanlage-Report&#8221; daher guten Gewissens zum Kauf der Aktie von AT&amp;S raten. (Analyse vom 04.01.2008) (04.01.2008/ac/a/t)</p>
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		<title>By: Mahalakshmi</title>
		<link>http://www.aktien-gewinn.at/2007/11/22/ats-austria-technsystemtag-aktienanalyse-und-discountzertifikat/#comment-3</link>
		<dc:creator>Mahalakshmi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 18:11:27 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

Aktie ist interessant.

Habe in einem Aktienboard folgende Analyse zu AT&amp;X gefunden - falls von Interesse:


AT&amp;S: Gute Anlage aber kein Beruhigungsmittel


Beim aktuellen Kurs von rund 16 € sollte nichts mehr schief gehen 


Vor rund zwei Wochen haben wir uns anlässlich der guten Halbjahreszahlen zuletzt mit dem Leiterplattenhersteller AT&amp;S beschäftigt. Bei einem Kurs von 18,50 € sollten 13 bis 14 Prozent Kursgewinn drinnen sein, mittelfristig seien auch 23 € möglich – so die Conclusio. Die 14 Prozent gab’s in den vergangenen zwei Wochen – wenn auch in der anderen Richtung. Das Debakel setzte prompt ein, als der komplette Halbjahres-Bericht veröffentlicht wurde.

Mysteriöses Kurs-Debakel

Die Vermutung liegt nahe, dass sich dort vielleicht Informationen finden, die es bei der Präsentation der Halbjahreszahlen nicht gab. Doch weit gefehlt, keine Andeutung, keine geänderte Prognose. Investoren wie Analysten sehen ebenfalls keinen firmenbezogenen Anlass für den Kursrutsch.

Neben der normalen Volatilität von AT&amp;S – da kommen Kurssprünge von 15 Prozent innerhalb weniger Tage bisweilen vor – könnten auch geschlossene Carry Trades zu einem Verkauf eines grösseren Postens geführt haben. TecDax-Fonds könnten dann angesichts des Kursverfalls nachgezogen und den Abwärtstrend beschleunigt haben, wie die Umsätze am Dienstag gezeigt haben. Mittlerweile hat sich die Situation wieder etwas beruhigt, geht es mit der Aktie wieder leicht bergauf. 

Wie sehen die Prognosen für das zweite Halbjahr aus? Der nach wie vor schwache Dollar hat nur auf den Umsatz Auswirkungen, aber kaum auf das Ergebnis. Schliesslich fallen nicht nur die Umsätze in Dollar an, sondern auch die in Asien vergleichsweise geringeren Kosten, sodass die Marge vorerst nicht davon betroffen ist. Zusätzlich hat sich das Unternehmen gegen den schwachen Dollar abgesichert. Sollte der Dollar weiterhin schwach bleiben, wird AT&amp;S für das Hedgen mehr einkalkulieren müssen, doch vorerst halten sich die Kosten in Grenzen.

Was weitaus schwieriger wiegt: Das zweite Halbjahr ist für AT&amp;S nicht immer der sichere Hafen gewesen, auch wenn diesmal nicht mit dem Wegfall von Grosskunden zu rechnen ist. Zudem sollen neue Verhandlungen anstehen – wenn die Nachfrage konstant hoch bleibt, sollte dies nicht zu Lasten des Unternehmens gehen. Zudem steht eine weitere Kapazitätserweiterung in Shanghai an. Gelingt es, die neuen Kapazitäten am Markt unter zu bringen, steht einem weiteren Aufschwung nichts im Wege. Wobei dies in erster Linie vom Bereich Telekom geprägt ist. 

Branche im Aufwind

Die Aussichten für die gesamte Branche stimmen durchaus optimistisch, auch wenn die Mitbewerber von AT&amp;S im Sommer ebenfalls die Folgen der US-Hypothekenkrise abbekommen haben. Zieht man Kurs-Buchwert-Verhältnis, Eigenkapitalrendite und Kapitalrendite heran, kann sich AT&amp;S sehr gut mit den Mitbewerbern messen – die schwache EBIT-Rendite resultiert aus den Problemen im zweiten Halbjahr des Vorjahres, die hier noch einfliessen. Aktuell beträgt sie 9,2 Prozent.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Peer Group liegt aktuell – das heisst unter Berücksichtigung der vergangenen vier Quartale – bei 16,8. AT&amp;S hingegen kommt nach dem Kurs-Sturz auf 10,6. Für das kommende Jahr geht man bei der Peer Group von einem KGV knapp über 17 aus, während AT&amp;S unter Annahme eines Ergebnisses am unteren Ende der Erwartungen auf etwas über neun kommt. Demnach wäre bei dem österreichischen Leiterplattenhersteller ein Kurs bei 27 € gerechtfertigt – auch wenn dieser Kurs längerfristig ein hehrer Wunsch ist. Schliesslich gelten für die meist asiatischen Unternehmen andere Massstäbe. Zudem muss sich AT&amp;S auch am TecDax orientieren, wo Ösis prinzipiell mit Abschlag gehandelt werden. 

Fazit

Dass AT&amp;S kein Sparbuch ist, ist bisherigen Aktionären schmerzhaft bewusst geworden. Allerdings ist beim aktuellen Kurs von unter 16 € nichts verbockt. Schliesslich hat der Leiterplattenhersteller bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass die Aktie zu massiven Kurssprüngen in der Lage ist. Daher sollte der Titel mittelfristig die Latte von 21 € erreichen – auch wenn es bisweilen Nervenstärke bedarf, um solche Durststrecken zu durchtauchen. Beim aktuellen Kurs sollte es jedenfalls kein Fehler sein, sich mit dieser Aktie einzudecken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>Aktie ist interessant.</p>
<p>Habe in einem Aktienboard folgende Analyse zu AT&amp;X gefunden &#8211; falls von Interesse:</p>
<p>AT&amp;S: Gute Anlage aber kein Beruhigungsmittel</p>
<p>Beim aktuellen Kurs von rund 16 € sollte nichts mehr schief gehen </p>
<p>Vor rund zwei Wochen haben wir uns anlässlich der guten Halbjahreszahlen zuletzt mit dem Leiterplattenhersteller AT&amp;S beschäftigt. Bei einem Kurs von 18,50 € sollten 13 bis 14 Prozent Kursgewinn drinnen sein, mittelfristig seien auch 23 € möglich – so die Conclusio. Die 14 Prozent gab’s in den vergangenen zwei Wochen – wenn auch in der anderen Richtung. Das Debakel setzte prompt ein, als der komplette Halbjahres-Bericht veröffentlicht wurde.</p>
<p>Mysteriöses Kurs-Debakel</p>
<p>Die Vermutung liegt nahe, dass sich dort vielleicht Informationen finden, die es bei der Präsentation der Halbjahreszahlen nicht gab. Doch weit gefehlt, keine Andeutung, keine geänderte Prognose. Investoren wie Analysten sehen ebenfalls keinen firmenbezogenen Anlass für den Kursrutsch.</p>
<p>Neben der normalen Volatilität von AT&amp;S – da kommen Kurssprünge von 15 Prozent innerhalb weniger Tage bisweilen vor – könnten auch geschlossene Carry Trades zu einem Verkauf eines grösseren Postens geführt haben. TecDax-Fonds könnten dann angesichts des Kursverfalls nachgezogen und den Abwärtstrend beschleunigt haben, wie die Umsätze am Dienstag gezeigt haben. Mittlerweile hat sich die Situation wieder etwas beruhigt, geht es mit der Aktie wieder leicht bergauf. </p>
<p>Wie sehen die Prognosen für das zweite Halbjahr aus? Der nach wie vor schwache Dollar hat nur auf den Umsatz Auswirkungen, aber kaum auf das Ergebnis. Schliesslich fallen nicht nur die Umsätze in Dollar an, sondern auch die in Asien vergleichsweise geringeren Kosten, sodass die Marge vorerst nicht davon betroffen ist. Zusätzlich hat sich das Unternehmen gegen den schwachen Dollar abgesichert. Sollte der Dollar weiterhin schwach bleiben, wird AT&amp;S für das Hedgen mehr einkalkulieren müssen, doch vorerst halten sich die Kosten in Grenzen.</p>
<p>Was weitaus schwieriger wiegt: Das zweite Halbjahr ist für AT&amp;S nicht immer der sichere Hafen gewesen, auch wenn diesmal nicht mit dem Wegfall von Grosskunden zu rechnen ist. Zudem sollen neue Verhandlungen anstehen – wenn die Nachfrage konstant hoch bleibt, sollte dies nicht zu Lasten des Unternehmens gehen. Zudem steht eine weitere Kapazitätserweiterung in Shanghai an. Gelingt es, die neuen Kapazitäten am Markt unter zu bringen, steht einem weiteren Aufschwung nichts im Wege. Wobei dies in erster Linie vom Bereich Telekom geprägt ist. </p>
<p>Branche im Aufwind</p>
<p>Die Aussichten für die gesamte Branche stimmen durchaus optimistisch, auch wenn die Mitbewerber von AT&amp;S im Sommer ebenfalls die Folgen der US-Hypothekenkrise abbekommen haben. Zieht man Kurs-Buchwert-Verhältnis, Eigenkapitalrendite und Kapitalrendite heran, kann sich AT&amp;S sehr gut mit den Mitbewerbern messen – die schwache EBIT-Rendite resultiert aus den Problemen im zweiten Halbjahr des Vorjahres, die hier noch einfliessen. Aktuell beträgt sie 9,2 Prozent.</p>
<p>Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Peer Group liegt aktuell – das heisst unter Berücksichtigung der vergangenen vier Quartale – bei 16,8. AT&amp;S hingegen kommt nach dem Kurs-Sturz auf 10,6. Für das kommende Jahr geht man bei der Peer Group von einem KGV knapp über 17 aus, während AT&amp;S unter Annahme eines Ergebnisses am unteren Ende der Erwartungen auf etwas über neun kommt. Demnach wäre bei dem österreichischen Leiterplattenhersteller ein Kurs bei 27 € gerechtfertigt – auch wenn dieser Kurs längerfristig ein hehrer Wunsch ist. Schliesslich gelten für die meist asiatischen Unternehmen andere Massstäbe. Zudem muss sich AT&amp;S auch am TecDax orientieren, wo Ösis prinzipiell mit Abschlag gehandelt werden. </p>
<p>Fazit</p>
<p>Dass AT&amp;S kein Sparbuch ist, ist bisherigen Aktionären schmerzhaft bewusst geworden. Allerdings ist beim aktuellen Kurs von unter 16 € nichts verbockt. Schliesslich hat der Leiterplattenhersteller bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass die Aktie zu massiven Kurssprüngen in der Lage ist. Daher sollte der Titel mittelfristig die Latte von 21 € erreichen – auch wenn es bisweilen Nervenstärke bedarf, um solche Durststrecken zu durchtauchen. Beim aktuellen Kurs sollte es jedenfalls kein Fehler sein, sich mit dieser Aktie einzudecken.</p>
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